Um vier Uhr morgens schreiben ist mein Ideal. Den nächsten Morgen stelle ich mir als eine Etage höher vor. Als Kind habe ich an einen Fahrstuhl nach oben gedacht. Vielleicht steckt eine vertikale Paradiesidee dahinter. Jedenfalls liegt die Zukunft nicht unten. Um mein (hohes) Ideal zu erreichen, berechne ich am …

Früher schrieb ich wie jung verstorbene Schriftsteller/innen in Berliner Kneipen, in denen man das billigste Bier ausschenkte. Ich schrieb nicht, ich überarbeitete einen bereits existierenden Text. Dazu dröhnten lautstark deutsche Schlager, die nicht meine Musik sind. Das Stammpublikum dort spielte ohnehin in einer ganz anderen Liga. Trotzdem vertiefte ich mich …

Eine der schönsten Seiten der Arbeit: Den passenden Soundtrack zum Text finden. Weil viele Kapitel in meinem Roman auch Musik beinhalten, arbeite ich gerade daran, das für alle übrigen Kapitel – bis auf eine sinnvolle Ausnahme – umzusetzen. Da wird ein Song im Radio gespielt, im Kopf erinnert, jemand pfeift …