Immer die Rinne entlang

„Auf dem Brückengeländer aalen sich Sandsteinfiguren unter der Morgensonne: Tritonen, Mischwesen aus Menschen und Fisch, die auf ihrem Rücken Nymphen von Ufer zu Ufer tragen. Sie erinnern an das einstige Fenn, ein morastiges Sumpfland, dem ich folgen werde. Der Nebenarm einer eiszeitlichen Rinne führt von hier bis zum Koenigssee in Grunewald. Um den Sumpf zum… Immer die Rinne entlang weiterlesen

Vor dem Schreiben

VOR DEM SCHREIBEN. Eine Anspannung, wie nach taglangem Lesen vertiefendes Eintauchen in das Gelesene, während sich der physische Körper des Buches verliert. Oder wie ein Ohraufgehen bei einer übertriebenen Konzentrationsübung. Als stünde eine existenzielle Einsicht unmittelbar bevor. Nur lässt sich eine solche Einsicht nie linear fassen, etwa als den einen schicken Satz für einen späteren… Vor dem Schreiben weiterlesen

Veröffentlicht am
Kategorisiert in Uncategorized