Das Spektakel liegt im aufmerksamen Blick

Als ich im März zum ersten Mal den Hang hinunterstieg, richteten sich gerade Nebelkrähen in den Erlenbäumen zur Nacht ein. Sie flatterten unter Warnrufen auf, zogen senkrecht über den See, kehrten im Bogen zurück auf ihre Schlafbäume. Unter den Schwarzerlen, symbiotisch umarmt von ewig grünen Efeuranken, verstummte der Abendgesang der Vögel. Meine Stiefelschritte scheuchten Damwild auf. Erst kreuzten drei Rehe. Ein Spätzünder schoss hinterher. Schon waren sie nicht mehr auszumachen im milchig grauen Unterholz. Vom See her roch es feucht. Aus Richtung der Terrassensiedlung nach Feuerholz. Und der Abendstern tauchte zuerst im Wasserspiegel auf.

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