Weiter schreiben

Ein Stummfilm hat mich heute „auf die Sprünge gebracht“, wie Peter Handke sagen würde. Der Film lag nahe, weil der Roman auch mit dem Kino zu tun hat. Ursprünglich plante ich, das Geschehen in einer Szene palimpsesthaft und komplex über besagten Stummfilm zu legen (oder scheint das Original nicht vielmehr durch?), aber im fortgeschrittenen Stadium… Weiter schreiben weiterlesen

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Der Morgen

Um vier Uhr morgens schreiben ist mein Ideal. Den nächsten Morgen stelle ich mir als eine Etage höher vor. Als Kind habe ich an einen Fahrstuhl nach oben gedacht. Vielleicht steckt eine vertikale Paradiesidee dahinter. Jedenfalls liegt die Zukunft nicht unten. Um mein (hohes) Ideal zu erreichen, berechne ich am Vorabend acht Stunden Schlaf. Eine… Der Morgen weiterlesen

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Schreiben und Trinken

Früher schrieb ich wie jung verstorbene Schriftsteller/innen in Berliner Kneipen, in denen man das billigste Bier ausschenkte. Ich schrieb nicht, ich überarbeitete einen bereits existierenden Text. Dazu dröhnten lautstark deutsche Schlager, die nicht meine Musik sind. Das Stammpublikum dort spielte ohnehin in einer ganz anderen Liga. Trotzdem vertiefte ich mich in meinen Text: Skizzierte mit… Schreiben und Trinken weiterlesen

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Soundtrack zum Text

Eine der schönsten Seiten der Arbeit: Den passenden Soundtrack zum Text finden. Weil viele Kapitel in meinem Roman auch Musik beinhalten, arbeite ich gerade daran, das für alle übrigen Kapitel – bis auf eine sinnvolle Ausnahme – umzusetzen. Da wird ein Song im Radio gespielt, im Kopf erinnert, jemand pfeift eine Melodie, singt ein Lied,… Soundtrack zum Text weiterlesen

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