
Seit seiner Kindheit liest sich Wolfgang Scherreiks durch die Weltliteratur und verfasst bald eigene literarische Kurztexte und Romane. Zunächst ausdrücklich für die Schublade. Nach gelegentlichen Beiträgen für Literaturzeitschriften (u. a. Torso Literaturpreis 2010), Reise-Essays, Journalisten-Stipendium der Post AG 2012 und zuletzt Nature-Writing-Workshop der Stiftung Kunst & Natur x Matthes & Seitz 2021 schreibt er, ausgestattet mit dem Stipendium Neustart Kultur, den ›Goldberg‹-Roman in einem Seehaus in der Uckermark. Aktuell ist ein neuer Roman in Vorbereitung. Der in Bremen geborene Schriftsteller und Journalist lebt seit 1987 in seiner Wahlheimat Berlin-Schöneberg.
Programmatisch für seine literarische Arbeit könnte folgendes Interview-Zitat stehen: »Gute Literatur ist unabhängig von Moden, irritiert gängige Perspektiven oder die Setzungen vorgeblicher Alternativlosigkeit. Außerdem glaube ich nicht, dass sich an den großen Topoi jemals etwas ändern wird: Liebe, Tod, Trauer, Reise oder Verwandlung. Egal wer oder wo du bist. Das wird immer neu aus einer intimen Geschichte und – eingestanden oder geleugnet – dem kulturellen Erbe heraus, in Kunst übersetzt. Dafür muss eine Form gefunden oder variiert werden. Wenn ich überhaupt einen Wunsch freihätte an einige Literaturmoden, würde ich es so sagen: Weniger Apokalypsen, mehr Apfelbäume pflanzen.« Das ganze Interview von Walter Pobaschnig mit Wolfgang Scherreiks ist hier nachzulesen.
Im Verlag kul-ja! publishing erscheint im März 2026: GOLDBERG. Roman
⛱ Save the date: Die Buch-Premiere findet statt am Freitag, den 13. März, um 20.00 Uhr in der Lettrétage, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin ⛱